Wettbewerbe

Känguru der Mathematik

Immer am dritten Donnerstag im März findet dieser Wettbewerb statt – in über 60 Ländern weltweit. In Deutschland nehmen mehr als 10.000 Schulen mit fast 850.000 Schülern daran teil. Es gilt, in 75 Minuten bei 30 mathematischen Denk- und Knobelaufgaben die richtige von fünf gegebenen Antworten zu finden. Aber Achtung: für falsch angekreuzte Antworten gibt es Minuspunkte.

Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und ein kleines Knobelspiel. An jeder Schule bekommt der Schüler mit dem weitesten „Kängurusprung“ (d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) ein T-Shirt, und die deutschlandweit besten 5 % aller Teilnehmer erhalten einen ersten, zweiten oder dritten Preis, dies kann ein interessantes Spiel oder ein spannendes Buch sein.

An der Zinzendorfschule nehmen jedes Jahr etwa 80 Schüler aller Schulstufen und Altersgruppen am Känguru-Wettbewerb teil, und jedes Jahr gibt es einige Preisträger. Die Teilnahmegebühr für alle wird von der Schule übernommen.

Weitere Informationen: www.mathe-kaenguru.de

 

Lange Nacht der Mathematik

In der Nacht vom dritten Freitag zum dritten Samstag im November versammeln sich überall in Deutschland Schülerinnen und Schüler, um eine ganze Nacht lang Mathematik-Aufgaben zu lösen. Begonnen hat alles in Neumünster mit einer Mathe-AG, inzwischen nehmen Schulen aus ganz Deutschland und auch deutsche Schulen im Ausland teil.

Um 18 Uhr werden die Aufgaben der ersten Runde heruntergeladen, die Schüler arbeiten in Gruppen mit bis zu vier Personen. Die Ergebnisse müssen per Internet eingegeben werden. Sind alle Aufgaben richtig gelöst, hat die Jahrgangsstufe die nächste Runde erreicht. Insgesamt gibt es drei Runden, und bis Samstags morgens um 8 Uhr können Ergebnisse eingeschickt werden.

An der Zinzendorfschule nehmen etwa 50 Schülerinnen und Schüler an der Mathenacht teil. Natürlich muss nicht die ganze Nacht lang nur gerechnet werden: in unserer Aula gibt es auch einen Schlafraum und einen Aufenthaltsraum, in dem die Organisatoren Essen und Getränke bereit stellen und wo man auch mal Pause machen kann.

Weitere Informationen: www.mathenacht.de

 

The Big Challenge

Dies ist ein europaweit ausgetragener Wettbewerb für das Fach Englisch. Jedes Jahr im Mai können Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im Fach Englisch unter Beweis stellen, indem sie möglichst viele der 54 Auswahlfragen eines Quiz zur englischen Sprache und Landeskunde richtig beantworten. Deutschlandweit liegt die Teilnehmerzahl bei ca. 300.000 Schülern, die Zinzendorfschule meldet etwa 150 Schüler. Die Teilnahmegebühr für alle wird von der Schule übernommen.

Für alle Teilnehmer werden kleinere Preise und Urkunden bereitgestellt; den Gewinnern der Landesranglisten bzw. der Bundesranglisten winken die großen Hauptpreise, wie z.B. eine Sprachreise oder ein Notebook.

Weitere Informationen: www.thebigchallenge.com
Hier gibt es auch eine Lernsoftware, mit der Schüler sich auf den Wettbewerb vorbereiten können.

 

Projektwoche, Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten



Einen wichtigen und wesentlichen Bestandteil im Ablauf eines Schuljahres an der Zinzendorfschule Tossens stellen die vielfältigen Klassen- und Schulveranstaltungen dar.
Viele Klassen organisieren mit Unterstützung von Eltern und Klassenlehrer jährlich, mindestens jedoch alle 2 Jahre, eine 1-wöchige Klassenfahrt zu den verschiedensten Zielen innerhalb Deutschlands oder der angrenzenden EU-Länder.

 

Ob Hameln, die Müritz, Köln, Berlin, Hamburg oder Stockholm, Brüssel, Amsterdam oder Rotterdam, immer stehen gemeinsame Aktivitäten, Stärkung des Klassenzusammenhalts, das gegenseitige Kennenlernen im außerschulischen Kontext und die Erweiterung des persönlichen Horizontes im Fokus.

Auch eintägige Fahrten zu außerschulischen Lernorten werden im Zusammenhang mit konkreten Unterrichtsinhalten unter Mitwirkung der Schüler/innen geplant und durchgeführt. In den letzten Jahren waren dies unter anderem die Ideen-Expo in Hannover, das deutsche Elektronen Synchrotron in Hamburg

 

(DESY), die Universitätsbibliothek in Oldenburg, das Phaeno in Braunschweig, das Universum in Bremen, das Auswandererhaus und das Klimahaus in Bremerhaven, um nur einige zu nennen.

Bei uns gibt es ihn noch, den „Wandertag“. Gerade bei den jüngeren Schülern/innen spielt der Wandertag eine wichtige Rolle, ob ortsnah oder regional, Natur hautnah zu erleben, z.B. an der Küste oder im Wald, verbunden mit Erlebnispädagogik, mit Wattenmeerführer, Förster oder Jäger.

Auf jeden Fall Erlebnisse, die prägen und in Erinnerung bleiben.


Am Ende des Schuljahres findet an der Zinzendorfschule Tossens traditionell die Projektwoche statt. Manchmal mit übergeordneten gemeinsamen Themen wie z.B. „Zukunft“ oder „Afrika“, meistens jedoch mit ca. 30 freien Projekten, in denen sich alle Schüler/innen altersgemischt eine Woche lang nach ihren Interessen gemeinsam mit gleichgesinnten, unterstützt von Lehrkräften und anderen engagierten Mitmenschen, intensiv beschäftigen, um am Abschlusstag ihre Ergebnisse der Schulöffentlichkeit zu präsentieren.



 

Förderunterricht für die Gymnasialklassen 5/ 6 und 7

 

An der Zinzendorfschule Tossens wurde zum Schuljahr 2015/16 der Förderunterricht in den Fächern Mathematik, Englisch, Latein und Französisch neu eingerichtet. Es handelt sich um ein kostenloses Angebot seitens der Schule, bei dem Fachlehrer zu bestimmten Terminen am Nachmittag die Schüler und Schülerinnen, die in einem der Fächer Leistungsprobleme haben, unterstützen.

 

Bei dieser Maßnahme sind die jeweiligen Fachlehrer in den Klassen die Ansprechpartner und entscheiden, ob eine Förderung dieser Art sinnvoll erscheint. Dies wird dann auf einem Formular dokumentiert und den Eltern zugeschickt, damit diese sich mit ihrem Kind gemeinsam entscheiden können, ob sie dieses Angebot wahrnehmen möchten, denn dann ist die Teilnahme für eine gewisse Zeit verpflichtend. Es sei denn, die Leistungen verbessern sich in einem kurzen Zeitraum sehr schnell und kontinuierlich.

 

Streitschlichterausbildung 2016

 

Streitschlichter auf neustem Stand/vertiefen ihre Kompetenz

Neun Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen erhalten Einführungskurs

Wie in jedem Jahr trafen sich die Streitschlichter der Zinzendorfschule Tossens am Donnerstag, dem 7.4.2016 zu einem Weiterbildungsworkshop im Gemeindehaus der Kirchengemeinde in Burhave.

In einer Einführungsphase (Warm-up) erarbeiteten die bereits fortgeschrittenen Streitschlichter, die seit zwei Jahren aktiv Mitschülerinnen und Mitschülern bei der Beilegung von Streitigkeiten helfen, eine Präsentation der wichtigsten Elemente eines Mediationsprozesses.

Neben den einzelnen Phasen eines Schlichtungsgesprächs wurde insbesondere die Rolle der Gefühle in einem Konflikt und deren Bedeutung bei der Lösungsfindung am Ende des Gesprächs thematisiert, um die Konfliktparteien zu kreativen, nachhaltig tragfähigen Lösungen zu führen.

Während dieser Arbeitsphase setzten sich (die Neuen), die 9 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen, die zunächst nur innerhalb ihrer eigenen Klassen bei Streitigkeiten als Vermittler zur Verfügung stehen, mit dem Thema Konflikte auseinander. Hierbei wurde die Reflexion der eigenen Erfahrungen zum Ausgangspunkt für Überlegungen, welche Fähigkeiten ein Streitschlichter haben muss bzw. was er nicht tun sollte.

Nach der Präsentation der Ergebnisse aller Gruppen folgte eine intensive Übungsphase, in der sich alle Teilnehmer sowohl in der Rolle einer Konfliktpartei als auch einmal in der Rolle des Schlichters erfahren konnten.

Abschließend wurde verabredet, dass alle Teilnehmer zukünftig einen (von Bernd Bultmann kreierten) Button tragen, der sie als Streitschlichter erkennbar macht.

Die Neuen erhielten eine Urkunde.

 

 

 

Das Streitschlichterprojekt an der Zinzendorfschule in Tossens

 

Schule vermittelt Schülerinnen und Schülern nicht nur Bildung und Wissen, sondern sollte sie auch in ihren Fähigkeiten zur gewaltfreien Auseinandersetzung stärken.

Im Rahmen des sozialen Lernens werden seit vielen Jahren (ab 2006) an unserer Schule Streitschlichter (auch Konfliktlotsen genannt) ausgebildet.

 

Konflikte sollte man nicht unter den Teppich kehren, denn sie entwickeln sich weiter. Davon können schon Grundschüler berichten.

Ungeklärte Streitigkeiten unter Mitschülern können die Betroffenen oder auch eine ganze Lerngruppe (Mobbing) erheblich belasten.

Zur Stärkung der Verantwortungsübernahme der Schülerinnen und Schüler für ihr Tun hat man schülergerechte Trainingsmethoden entwickelt, die ihnen ermöglichen, Mitschülern Hilfe und Unterstützung zu geben, damit sie sich sozial kompetent verhalten können.

 

Unter der Anleitung des Schulsoialarbeiters erwerben Schüler der Klassen 5-10, die sich freiwillig dafür melden, Grundkenntnisse der Mediation, d.h. sie lernen in einem Mediationsgespräch zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln und den Streit beizulegen.

In den einzelnen Phasen des Gesprächs geht es darum, gemeinsam die persönlichen Sichtweisen über die Streitentstehung darzulegen, über den Streit nachzudenken und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Gelingt es, auch die emotionale Befindlichkeit beider Konfliktparteien herauszuarbeiten und somit Zugang zu Wünschen und Bedürfnissen zu erlangen, kann gegenseitiges Verständnis abschließend zu gewinnbringenden Lösungen für beide Seiten führen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schüler sehr viel näher an der Gefühlswelt der Gleichaltrigen „dran sind“ und somit oft erstaunlich schnell eine Streitsituation beruhigen können.

 

Neben dem Ablauf einer Schlichtung und deren Regeln lernen die Schülerinnen und Schüler aktiv zuzuhören, sich in andere hineinzuversetzen, Vertraulichkeit zu wahren, neutral zu sein und Zurückhaltung zu üben.

Die Teilnahme an der Ausbildung wird mit einem Zertifikat und die Tätigkeit als Streitschlichter mit einer Bemerkung im Zeugnis bestätigt.

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 sind ein Jahr lang zunächst nur Ansprechpartner in ihrer eigenen Klasse. Ab Klasse 6 sind alle Streitschlichter für die Schülerinnen und Schüler der gesamten Schule im Einsatz.

 

Lese-Rechtschreibförderung Klasse 5-8

 

Die deutsche Sprache ist eine schwere Sprache.

Wieso wird „Sprache“ eigentlich groß geschrieben und „schwere“ klein?

Und warum wird „Spaß“ mit „ß“ geschrieben und „das Lernen“ groß, obwohl

lernen“ auch ein Verb sein kann? Was ist ein „Verb“?

 

Mit diesen und ähnlichen Fragen und Schwierigkeiten können die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Oberschule die kostenlose LRS-Förderung besuchen. Mit gezielten und individuell angepassten Übungen, Diktaten, Abschreibtexten, Wortspielen und Lesetexten werden schwierige Phänomene der Rechtschreibung vorgestellt und in Kleingruppen-, Einzel-oder Partnerarbeit bearbeitet.

 

In den 5. Klassen des Gymnasiums wird ein Rechtschreibtest durchgeführt und die Eltern werden frühzeitig durch die DeutschlehrerInnen auf mögliche Schwächen aufmerksam gemacht. In der Oberschule erhalten die Schülerinnen und Schüler zusätzlichen Förderunterricht und können sich bei sehr großen Schwierigkeiten in dieser LRS-Förderung ebenfalls anmelden.