Zinzendorfschule Tossens

 staatl. anerkannte Oberschule und

 staatl. anerkanntes Gymnasium

 der Herrnhuter Brüdergemeine

 Auf dem Int 7

 26969 Butjadingen

Sekretariat: Frau Ute Broer-Schuldt

Tel.: 04736 92950

Fax: 04736 9295 50

Email: schule"at"zinzendorfschule.de

Salam maleikum aus dem wunderschönen Palästina!

Die erste Nacht in Palästina ist geschafft. Heute wurden wir Mal nicht von den Muzeinrufen geweckt, sondern vom grellen Licht, dass hier üblich ist. Die Sonne strahlt und der Tag konnte beginnen... Als erstes bekamen wir vom Manager des Star Mountains eine Führung über das Gelände. Der Sternberg oder hier auch Star Mountain genannt, ist eine Einrichtung der Herrnhuter Missionshilfe. Die Brüdergemeine unterhält dort eine Förderschule, einen Kindergarten, aber auch ein Berufsausbildungszentrum für Geistig- und Körperbeeinträchtigte Menschen. Wir bekamen von allen Bereichen einen tollen Einblick und durften sogar einer Gruppe von geistig beeinträchtigten Menschen dabei helfen, eine Gewürzmischung herzustellen. Dabei bekamen wir von ihnen einen leckeren Salbeitee, wo der Salbei aus dem hauseigenem Garten kommt. Alles im Allen ist diese Anlage ein Vorzeigeprojekt der Herrnhuter. Wir finden es toll, hier zu sein. 

Nach dem reichhaltigem, aber leckerem arabischen Mittagessen, hatten wir die Möglichkeit uns auf der Terrasse, des Gästehauses auf dem Sternberg, uns zu Sonnen. In der Sonne waren es gefühlt um die 20 Grad. Darauf haben wir uns schon seit dem Hinflug gefreut! 

Am Nachmittag ging es dann nach Taybeh! Die einzige christliche Stadt in Palästina. Dort besuchten wir die griechisch-katholische Kirche und bekamen vom Pfarrer einen Einblick, wie Christen hier, in Palästina, leben. Anschließend machten wir noch eine Besichtigung in der Bierbrauerei von Taybeh. Dies ist übrigens mittlerweile nur noch die einzige Brauerei in Palästina. Die Besichtigung schließen wir mit einer Verkostung des Taybeh-Bieres ab. Sehr leckeres Bier. Wir erfuhren, dass dieses Bier auch nach Deutschland exportiert wird. 

Am Abend ging es noch nach Ramallah. Eine Großstadt in Palästina, die auch den Sitz des Palästinensischem Präsidenten Abbas beherbergt. Spannend war es zu sehen, wie es in einer arabischen Großstadt zu geht. Als wir durch die Innenstadt liefen, fingen auf einmal Palästinenser an rote Fahnen mit arabischer Überschrift und einem Bild darauf, an die Straßenlaternen zu hängen. Wir fragten uns warum das Militär, welche natürlich gefühlt an jeder Ecke steht, dort so gespannt du schaute. Es stellte sich heraus, dass ein Palästinenser, der in Israel in Haft saß, heute entlassen wurde und so feierten ein paar Leute diese Aktion der Befreiung. Interessant, sowas Mal nicht nur aus dem Fernsehen zu sehen. 

 

Morgen folgt mehr aus Palästina, aber Tatsache ist, dass wir beide nun ganz anders auf den Israel-Palästina-Konflikt schauen. Es ist super, sich ein Bild davon zu machen, indem man Gespräche mit Jugendlichen und Erwachsenen aus beiden Ländern führt :)

 

Gute Nacht vom Sternberg, Marco&Lisa

Hallo, oder auch Shalom!

 

Heute würde unser letzter Tag in Jerusalem sein bevor uns auf zum Sternberg in Palästina machten. Nach dem Frühstück fuhren wir in die Gedenkstätte Yad Vashem. Ein Museum in Gedenken an die Opfer des Holocaust. Es war ein sehr denkwürdiger Besuch. An dieser Stelle möchten wir besonders auf drei Denkmäler eingehen. 

Die Halle der Erinnerung ist eine Halle in deren Mitte sich eine Flamme befindet. Es handelt sich hier um eine Gedenkflame. Auf dem Boden der Halle sind die Namen der Konzentrationslager eingraviert und unter diesen Platten befindet sich Asche aus denselbigen. 

 

Dann gibt es noch das Denkmal der Kinder. Es besteht aus fünf Kerzen in einem dunklen Raum voller Spiegel, welche so einen Sternenhimmel darstellen sollen. Im Hintergrund wird über ein Tonband die Namen, das Alter und die Herkunft der Kinder abgespielt. Bis dieses komplett abgespielt sein würde, würden drei ganze Monate vergehen.

 

Zum Schluss möchte ich noch auf die Halle der Namen eingehen. Hier werden Gedenkblätter mit den Daten der Opfer gelagert. In vielen Fällen sind diese Blätter die letzten Überbleibsel der Opfer.

Sollte ihr mehr über Yad Vashem erfahren wollen, dann empfehlen wir euch deren Internetseite aufzurufen.

http://www.yadvashem.org

 

Nach ein wenig Freizeit die wir in der Innenstadt Jerusalems verbracht haben stand ein Treffen mit dem Propst an. Er war so freundlich sich Zeit für uns zu nehmen und sich unseren Fragen zu widmen. Wir führten mit ihm ein interessantes, einstündiges Gespräch über allerhand Themen. 

 

Nach dem Abendessen und unserer täglichen Gesprächsrunde nahmen wir zum ersten mal am Nachtleben Jerusalems teil. Bei Nacht ist diese Stadt auch durchaus belebt. So befanden sich nicht weit voneinander entfernt ein DJ und eine Band. Es wurde viel gefeiert.

 

Damit ging dann auch ein weiterer Tag zuende und wir sind gespannt auf alles kommende.

Bis dann Lisa&Marco

Layla tov!

Jetzt sitzen wir in einem Hostel in Jaffa Jerusalem, die Altstadt Jerusalems und denken uns, wie kann dass nur sein?! Es regnet in Strömen und gefühlt ist es kälter als an der Nordsee. Zum Glück haben wir doch noch unsere Winterjacken dabei!...

Naja, auf jeden Fall mussten wir ja ersteinmal hier hin kommen. Das war schon eine ganz schöne Prozedur! Sieben Uhr aufstehen, dann irgendwie zum Flughafen Tegel kommen und dort das richtige Gate finden.

Nachdem wir unser Gepäck aufgeben haben, ging es durch die Sicherheitskontrolle. Klar war uns bewusst, dass die Flüge nach Israel einen hohen Sicherheitsgrad haben, aber dass wir dann auch noch auf Sprengstoff untersucht worden sind, hat uns doch sehr überrascht...

    

 

Nach einem angenehmen vierstündigen Flug ging es direkt vom warmen Tel Aviv ins "kalte" Jerusalem. 

Im "windigen" Jerusalem machten wir, nachdem wir die Koffer ins Hostel gebracht haben, uns auf zu einem gemütlichen Abendessen in einem Armenischen Restaurant. Ihr müsst wissen, dass es in Jerusalem auch ein Armenisches Viertel gibt. Wir beide hatten zuvor noch nie etwas aus dieser Küche gegessen und unser Fazit heißt, sehr lecker, empfehlen wir weiter:) 

Bis demnächst, Marco&Lisa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Nach technischen Schwierigkeiten kommt nun endlich der Blogeintrag für Sonntag. 

Der Morgen begann mit einem Umzug ins lutheranische Gästethaus des Probstes. Dort luden wir unsere Koffer ab, frühstückten und machten uns prompt auf in die Erlöser Kirche ( Church oft the redeemer) wo wir am Gottesdienst teilnahmen. Dieser gipfelte in einem Abendmahl an dem, in verschiedenen Gruppen mit je über 30 Menschen, teilnahmen. Desweiteren war ein deutscher Chor anwesend.

 

Nach einem Fußmarsch durch die Altstadt besuchten wir die Klagemauer, wo wir die Chance hatten den Tempelberg zu besteigen. Dort mussten wir zunächst ca. eine Stunde anstehen um dann Sicherheitskontrollen zu passieren, das alles jedoch hat sich gelohnt. Die Aussicht dort oben war atemberaubend, nicht zuletzt durch den gewaltigen Felsendom.

 

Weiter ging unsere Odysse durch das arabische Viertel in die Grabeskirche, dort wo sich das angebliche Grab Jesus befinden soll. Einen richtigen Blick darauf konnten wir jedoch nicht erhaschen, die Warteschlange war einfach zu immens.

 

Als nächstes war es Zeit für etwas Freizeit. Wir nutzten unsere Chance um mit den Verkäufern auf dem Basar zu handeln, um so die bestmöglichen Preise zu erzielen.

 

Unser Tag endete mit einem Besuch beim Grabe Davids. Alles in einem wurde der Tag gut genutzt, und vieles interessante haben wir gesehen.

 

Eure Lisa&Marco

Die erste Etappe ist geschafft! Wir sind in Berlin.

Nach langer Busfahrt über Bremerhaven und Hamburg sind wir für heute geschafft.

(Hamburg: Black&White)

 

Unsere Vorfreude steigt Minute zu Minute und Morgen früh geht es dann endlich los. Über Berlin/Tegel fliegen wir nach Tel Aviv. Wir hoffen, dass wir gut durch kommen und nicht lange von den lästigen Sicherheitskontrollen, an den Flughäfen, aufgehalten werden. 

Morgen geht's weiter...Marco&Lisa